Tessin: Kollision Hubschrauber und Drohne

Eine Versicherung, die beim Fehlverhalten nicht bezahlt, macht keinen Sinn. Schäden passieren fast immer bei der einen oder anderen Form von Fehlverhalten. Anders natürlich ist es bei grober Fahrlässigkeit. keine Ahnung, wie das Wording ist, und wie die Situation eingeschätzt wird.

Wie auch immer: der Heli kann vorliegend behaupten, die Drohne hätte da nicht fliegen dürfen. Das trifft zu. Es gibt allerdings hypothetische aber nicht unsinnige Varianten des Vorfalls:

  • Drohne ist leichter als 500g (Spark + Mavic)
  • Vorfall hätte 940m weiter nördlich stattgefunden
  • kein FPV

Dann würde sich die Diskussion einzig um den m.E. für zukünftige Nutzung wirklich interessanten Teil kümmern, nämlich die genauen Pflichten (und Grenzen davon) im Zusammenwirken von Drohne vs. bemannte Luftfahrt. So ganz eindeutig ist die Rechtslage nicht, ob dann die Schuld vollständig beim Drohnenpiloten liegt.

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Wenn Du mit dem Auto auf ein anderes knallst ist das ein Unfall. Hattest Du dabei das Handy in den Fingern oder ein Rotlicht überfahren ist es grobfahrlässig. Die Versicherung kann dann Leistungen kürzen oder Regress nehmen.

Gleiches hier. Trifft man den Heli in 50m Entfernung (unabsichtlich) ist es halt ein normaler Unfall für die Haftpflicht, ist es in 500m Entfernung und noch in einer gesperrten Zone ist es halt Fahrlässig oder grob Fahrlässig.

Genau. Aber dazwischen besteht ein grosser Unterschied. Im ersteren Fall sollten Versicherungen zahlen, im zweiten nicht.

Wäre wohl etwas für den Verband zu klären. Es gibt wohl nur wenige Versicherer für Drohnenhaftpflicht (und Kasko), die Rechtslage und -Auslegung ist weder glasklar noch etabliert, und die Illegalitätsrate wohl ziemlich hoch, auf der ganzen Skala von unabsichtlich-leicht-fahrlässig bis grobfahrlässig. Zumindest erstere brauchen Versicherungsschutz.

Leider kann das Fliegen nicht mit dem Strassenverkehrsgesetz verglichen werden.

Ausschlüsse sind Ausschlüsse, da redet niemand mehr darüber, um welche Fahrlässigkeit es sich handelt.

Ich bin dran zu klären, wie die Versicherungen das mit dem Regress oder einer Ablehnung lösen. Ich habe selber noch keinen solchen Fall gesehen. Da die 1 Mio. ab 500 gr. obligatorisch ist, kann ich mir vorstellen, dass es eine Kostenübernahme gibt und der nicht gedeckte Teil mit einem Regress wieder zurück geholt wird. Aber eben, das kläre ich noch im Detail.

Auszug aus einer Betriebshaftpflichtversicherung vom 1.1.2016:

_In Abänderung des …, gelten Drohnen bis 30 kg unter folgenden Voraussetzungen mitversichert: _

Wenn und soweit eine entsprechende Bewilligung der zuständigen Bewilligungsstelle vorliegt, ist der Betrieb von Drohnen versichert, welche ausserhalb der eigenen Sichtweite, in einem Umkreis von weniger als 100 m über Menschenansammlungen oder in einem Abstand von weniger als 5 km von den Pisten eines zivilen oder militärischen Flugplatzes entfernt oder in einer Kontrollzone (CTR) in einer Höhe von mehr als 150 m über Grund eingesetzt werden. Ebenfalls als mitversichert gilt der nicht bewilligungspflichtige Betrieb von Drohnen bis 30 kg, sofern diese mit Sichtkontakt und nicht über Menschenansammlungen eingesetzt und keine kantonalen oder kommunalen Bestimmungen verletzt werden.

Privathaftpflichtversicherungen lösen das ähnlich.

Demnächst mehr…

Zusatzbedingung einer anderen Versicherung für eine Kasko für Betriebe, Stand Ende 2017.
Die Obliegenheiten und Ausschlüsse gehen zum Teil recht weit. Darum lohnt es sich diese in der eigenen Police durchzulesen.

Besondere Bedingungen für Drohnen:

… Anlässlich der Teilnahme an Flugshows oder Rennveranstaltungen sowie aufgrund einer nichtgewerblichen Nutzung_entstehende Schäden sind nicht versichert.

Für den Betrieb von Drohnen gelten folgende Obliegenheiten:

Es sind die jeweiligen lokalen gesetzlichen Bestimmungen, die Empfehlungen zuständiger Aufsichtsbehörden( z.B.des schweizerischen Bundesamts für Zivilluftfahrt) sowie die Vorschriften bzw. Empfehlungen des Herstellers einzuhalten.

Die Drohne darf nur in Betrieb genommen werden, wenn die meteorologischen Verhältnisse einen gefahrlosen Betrieb gewährleisten.

Während des Flugbetriebes muss zwischen Pilot und Drohne ständig direkter Augenkontakt (d.h. ohne Zuhilfenahme technischer Mittel) bestehen.

Die Drohne muss mit der Originalsteuerung oder mit einer vom Drohnenhersteller zugelassenen bzw. empfohlenen Steuerung betrieben werden.

Die Drohne muss über ein Notlandesystem (‘Failsafe Funktion’) verfügen, welches bei Störung bzw. Verlust des Steuersignals oder bei Unterschreitung eines Mindestwerts der Energieversorgung für den Flugbetrieb die Drohne unter Berücksichtigung allfälliger Hindernisse autonom an ihren Ausgangspunkt zurückkehren und landen lässt.

Das mit dem Failsafe ist ziemlich happig, nicht alle Multicopter haben ein GPS verbaut, denkt man da gerade z.B. an Racer wo jedes Gramm störend ist und auf den Controllern der kostbare Speicher lieber für wichtigere dinge genutzt wird…
Zudem ist Failsafe rein rechtlich auch nicht 100% legal, da Autonom ohne eingriffsmöglichkeit. Im Schlimmstenfall verursacht der Autonome Flug einen Crash und dann?!

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[quote=“Meerkat, post:17, topic:2246, full:true”]
Das mit dem 5 km Kreisen um Flugplätze, die aber bei DJI effektiv nur 1km Kreise waren, haben sie anscheinend seit einigen Monaten korrigert. Siehe https://www.dji.com/flysafe/geo-map
Davor hätte man auf Grund der damaligen Karte auch in der Schweiz spielend bis einen Kilometer an einen Flugplatz heran fliegen können.[/quote]
Da muss ich mich korrigieren, anscheinend wurde dies doch nicht überall geändert:

Der Quatsch stimmt hinten und vorne nicht. Fliege zur Zeit in Emmenbrücke (Bewilligt). Unsere P4 hat 1.3km vor der Piste überhaupt gar nix angezeigt. Gleiches im Wallis in St.Triphon und Collombey (Bex & Air Glaciers). Nicht mal eine Warnung. Diese DJI Flightzones kannst in der CH in die Tonne treten.

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Brauchen wir eh nicht, da wir die Gesetze kennen und uns alle daran halten. (Wir, die Mitglieder)

Das kann für manche Drohnenhersteller noch “lustig” werden wenn die Opinion 01/2018 in Kraft tritt und deren Einhaltung von einer Behörde kontrolliert wird.

Genau !

Was mich am meisten Stört sind da Kommentare wie was, wäre, wenn. Dabei ist die Sachlage einfach klar. Es gibt Regeln die müssen eingehalten werden. Die sind auch nicht schwammig, wie das einige Vorschreiber geschrieben haben. Die Höhe ab Boden ist klar definiert und da ist es egal ob der Boden flach oder steil ist. Ebenfalls ist es klar wer ausweichen muss und das ist immer die Drohne (UAV). Also ist es müssig darüber zu diskutieren. Wenn man das nicht will, so soll man das Hobby Drohnenfliegen sein lassen. Ich verstehe auch die Diskussion nicht bezüglich der DJI Datenbank ob die aktuell ist oder nicht oder ob der Radius 5km oder doch nur 1km ist. Das interessiert den Untersuchungsrichter einen Scheiss, wenn was passiert. Der Drohnenpilot ist verantwortlich für sein Handeln und da ist es egal was für Hilfsmitteln man nutzt. Darum noch einmal. Die Richtlinien sind klar und für jeden der lesen kann verständlich. Darüber hinaus kann ich allen noch einen Grundsatz aus der Fliegerei nahe legen. Dieser lautet: “Im Zweifel nie!” Also wenn ihr diesen Grundsatz zu gemühte führt, dann werdet ihr viele schöne Stunden mit eurer Drohen haben und nie solche Probleme kriegen wie dieser Drohnenpilot im Tessin. Jeder weitere Hirnlose Drohnenpilot wird einfach nur alle anderen Piloten schaden, weil damit immer mehr Regularien auferlegt werde welche dazu führen werden, dass wir schlussendlich nur noch in geschlossenen Räumen fliegen dürfen. Das will ja hoffentlich niemand.

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[quote=“Swissmountie, post:32, topic:2246”]
Die Höhe ab Boden ist klar definiert[/quote]

Wie genau ist das definiert? Über Startplatz, über Erde, über Gebäude, über Leitungen, über Bewuchs? Gemessen senkrecht nach unten? Gemäss einer festen Referenz oder der aktuellen Begebenheit? gemessen geometrisch oder mit Druck?

[quote=“Swissmountie, post:32, topic:2246”]
klar wer ausweichen muss und das ist immer die Drohne (UAV)[/quote]

Gesunder Menschenverstand sagt in den meisten Fällen das aus. Die Rechtslage ist da nicht wirklich klar. Der einzige Ort, wo ich diesen Grundsatz so gelesen habe, ist in der EASA Opinion für OPEN, nicht aber für SPECIFIC. ICAO definiert klar nicht diese Einseitigkeit. Es mag Drohnen geben, wo diese Vortrittsrechte keinen Sinn machen (wegen Manövrierfähigkeit oder Missionswichtigkeit). Die SERA-Regeln gelten ex äquo für Drohnen und bemannte Flz.

Wenn der global dominierende Anbieter am Markt behauptet (und damit u.a. Regulatoren beruhigt), aktive aktuelle Tools anzubieten, den Piloten dabei zu helfen und in kritischen Orten den Betrieb zu behindern oder verunmöglichen, man dazu beim Fliegen online sein muss, einen verifizierten Account verfügt usw., dann werden sich viele auf diese Funktion verlassen. Ein Wesenszug an diesem Markt ist, dass er nicht auf wenige spezialisierte akkreditierte Piloten limitiert ist.

Regeln eingehalten? Wie kannst du eine Mavic auf 500m Distanz auf Sicht fliegen und die Fluglage einschätzen (was auf Sicht beinhalten würde). Ich kann es definitiv nicht und je nach Lichtverhältnissen sind selbst 150m schon optimistisch. Die Sache mit dem Bodenabstand ist nicht unklar formuliert und klar definiert wie beschrieben. Es ist der Abstand vertikal unter dem Flugobjekt, auch in hügligem Gelände. Die Schlauen unter den Dronies stehen dann auf dem höchsten Hügel der Gegend und fliegen auf 150m Höhe in die Talmitte – ich war ja nicht höher als erlaubt …
Wenn der Typ mit Goggles (FPV) geflogen ist wie geschrieben, dann hat zumindest der Spotter versagt, wenn er dann vorhanden war, was bei dieser Art des Drohnenflugs ebenfalls Vorschrift ist. Also, bei dem Vorfall gibt es doch eher mehrere Regelverletzungen wie nur eine.

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Also Andrea,

Die Sicherheitshöhe ist immer ab Boden gemessen, da der Himmel oben und er Boden unten ist wird diese Distanz in einer geraden Linie gemessen, also senkrecht. Wenn die Sicherheitshöhe über unbewohntem Gebiet 150 m ist, ist es immer senkrecht vom Luftfahrzeug zum Boden gemeint. Beinhaltet also keinen Spielraum zum interpretieren. Ich weiss immer noch nicht wieso das für dich nicht klar definiert ist.

Zum Ausweichen. Gesunder Menschenverstand hat hier keinen Platz - sieht man ja an den Kommentaren.
Die ICAO Regel zum ausweichen in der Luftfahrt geht grundsätzlich nach Geschwindigkeit und Trägheit. Zum Beispiel ein Segelflugzeug muss einem Ballon ausweichen. Ein Motorflugzeug einem Segelflieger usw.
Jedoch bei UAV ist es komplett anders. Hier muss das UAV immer ausweichen und hat nichts mit Sinn oder Unsinn zu tun. Hier geht man davon aus, dass der Pilot sein UAV im Blick hat und den übrigen Verkehr auch sieht. Ich als Pilot eines Luftfahrzeuges kann unmöglich eine Drohne erkennen. Ich spreche hier von Drohnen wie z.B. Spark, Mavic, Phantom oder H520. Daher verstehe ich deinen Einwand überhaupt nicht.
Und zum letzten. Ich kenne deinen Background überhaupt nicht. Es lässt mich aber erahnen, dass du noch nicht viel Lebenserfahrung gemacht hast. Sich auf irgendetwas oder jemanden stützen, egal was für ein Toller Typ oder Firma es ist, ist keine gute Idee. Weil Bezahlen musst du in den meisten Fällen immer selber. Ich meine damit Du alleine bist für Dein Handeln verantwortlich und niemand anderes. Auch am Boden.

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Das bezog sich auf den Kommentar, ob der Heli wirklich 150m AGL hatte. Diese Regel hat der Heli eingehalten.

ZHAW hat dazu auf Basis der augenmedizinischen Anforderungen an bemannte Piloten (3 Bogenminuten = 0.05°) Berechnungen angestellt, und kam auf 97m bei einer DJI Mavic bzw. 23km bei einem A380.

BAZL hat in der EVLOS-Bewilligung für SenseFly von Jan 2017 eine Distanz von 2km gewährt (eBee hat 97cm Spannweite).

Art 17.1 VLK “stets direkten Augenkontakt zum Luftfahrzeug halten und jederzeit die Steuerung gewährleisten können” bei einem Multicopter, dessen Lageregelung ohnehin nur nahezu vollautomatisch erfolgen kann, könnte durchaus erfüllt sein, wenn gleichzeitig:

  • Drohne gesehen wird
  • Luftraum um Drohne herum bezüglich bemannter Flz ausreichend zugänglich ist mit Blick, Gehör und evtl. Unterstützung (Beobachter, Technik)
  • Drohne auf Steuerkommendos reagieren kann (welche u.a. Stillstehen und return-to-home umfasst)
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Die 150m über unbewohntem und 300m über bewohntem Gebiet heissen nicht, dass man mit der Drohne nicht höher fliegen darf. (Ausser bei aktivem CTR natürlich). Man muss aber ab dieser Höhe sicher mit bemanntem Flugverkehr rechnen. Grundsätzlich darf ich im Luftraum G von GND bis 2000ft AGL fliegen. Das sind rund 600m AGL. Je nach Gebiet (Alpen usw) muss man damit rechnen dass man z.B. in Militärische Flugräume einfliegt. Vor allem bei MIL ON.

Bei 250m erkenne ich bei meiner Inspire noch knapp die Fluglage. Und das auch nur weil ich vorne und hinten LED Blitzlichter dran habe die man auch tagsüber gut sieht. Bei meiner Phantom 4 por wäre das nicht denkbar. Dann bin aber ganz klar ich dafür verantwortlich dass ich auf den anderen Flugverkehr achte. Hubschrauber, Flugzeuge usw hört man. Segelflugzeuge, Gleitschirme usw. sind schwierig zu orten. Deshalb immer die Augen und Ohren offen halten.

Zitat BAZL Webseite betreffend Höhe:

Um jeden grösseren Flugplatz gibt es zudem eine sogenannte Kontrollzone (CTR), die einen grösseren Radius als 5 Kilometer aufweist. In dieser Kontrollzone dürfen Drohnen und Modellflugzeuge nur bis 150 Meter über Grund geflogen werden.

Ausserhalb dieser Zonen gilt es zu bedenken, dass ab einer Höhe von 150 Metern über Grund über unbewohntem und 300 Metern über bewohntem Gebiet auch manntragende Flugzeuge oder Helikopter anzutreffen sind. Diese haben kaum eine Chance, eine Drohne oder ein Modellflugzeug rechtzeitig zu erkennen und können daher kaum ausweichen.

Ob zum Zeitpunkt des Crash das CTR aktiv war weiss ich nicht.

Hatte vor 2 Wochen auch so ein Erlebnis: Gemäss DABS wurde im Umkreis vom 3 km um den Flugplatz Mollis ein Air Display angezeigt.

Ich war locker 10km davon weg. Plötzlich flog der Doppeldecker das Display in “meinem” Luftraum und zwar nur 150m AGL. Deshalb immer umschauen und sich nie blind auf DAB und andere Quellen verlassen. Die Realität spielt sich am Himmel ab. Und zwar überall!

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Ach so, das habe ich dann einfach falsch interpretiert. Aber toll, du präsentierst hier auch interessante Fakten die meine Aussage stützen. Da wurden in jedem Fall mehrere Regeln verletzt und insofern ist es müssig zu diskutieren ob wie und wann. Egal, ob der Helipilot sein Regeln eingehalten hat oder nicht. Personentragende Flugzeuge haben in jedem Fall Vortritt und die Sache ist ein weitere Negativmeldung, ein gefundenes Fressen für die Basher und diese Art von Publicity brauchen wir nicht, werde schon genug von Halbwissenden angepflaumt.

Natürlich habe ich auch schon die eine oder andere zweifelhafte Erfahrung mit Heli-Cowboys vom Rettungsdienst gemacht, da wird gerne spektakulär und tief geflogen, so lange man keine Patienten geladen hat. Wenn immer möglich sind wir daher auch zu zweit oder dritt unterwegs (je nach Setup) – einer fliegt, der andere beobachtet. Das macht die Sache einfach entspannter.

Danke. Ich wollte nur Andrea erklären wie das geregelt ist. Ich wollte nie Aussagen, dass man nicht höher fliegen darf.

Ist in dem Fall irrelevant. Wie gesagt was man darf und soll sind immer zweierlei.
In der Luftfahrt gibt es ein Sprichwort “Keep it simple”. Fliegt generell nicht höher als 150 m dann seid ihr
immer auf der sicheren Seite. Wenn es doch einmal höher geht, das darf man ja auch. Einfach immer die
Konsequenzen im Hinterkopf behalten, wenn was passiert. Das Zauberwort hierfür heisst Risikomanagement.

Ich bin der Meinung dass der Drohnenpilot ganz klar gegen die Regeln verstossen hat.

  1. Immer im Sichtfeld - definitiv nicht. Sonst hätte er den Helikopter gesehen.
  2. Wenn ich höher als 150 m über Grund fliege, muss ich immer mit Luftfahrzeugen rechnen.
    Fakt: Ich muss den Luftraum überwachen und sicher sein dass kein Luftfahrzeug in der Nähe ist.

Wenn’s in deinem Fall zu einer Kollision gekommen wäre, wärst du Verantwortlich. Ganz egal ob er in “deinem” Luftraum war oder nicht.

Ich habe im täglichen Beruf mit vielen Fällen zu tun wo Menschen ihr Ego nicht im Griff haben und darauf bestehen, dass sie recht haben. Es hilft einfach wenig, wenn ich als Fussgänger vom Tram über den Haufen gefahren werde und ich grundsätzlich im Recht bin. Das Tram ist einfach stärker!
Aus diesem Grund appelliere ich nochmals an alle Drohnenpiloten. Geniesst die Freiheiten welche wir in der Schweiz haben, aber Nutzt es nicht Kopflos aus. Die Gegner unserer liberalen Gesetze lauern überall und warten nur auf solche Gelegenheiten wie dieser Vorfall im Tessin.

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Das stimmt. Genau das will ich damit sagen. Ich wäre Schuld daran gewesen obwohl jemand anderer sich nicht daran hält. Das habe ich beim Motorradfahren gelernt. Vertrau nie anderen Verkehrsteilnehmer.

Deshalb gilt: Selber schauen, sein Fluggerät im Griff haben, Notfallszenarien vorher durchspielen, denn wenn es zu einem Notfall kommt hat man keine Zeit lange zu überlegen…

Geniesst das Fliegen :slight_smile:

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