Rega nutzt Drohne für Vermisstensuche

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Interessant ist hier noch «Der gut 20 Kilogramm schwere Helikopter hebt sanft ab und dreht während einiger Minuten mit erstaunlich wenig Lärm seine Kreise. Seine regulären Einsätze sollen im nächsten Jahr aufgenommen werden. Dann wird er mit einer Dauergeschwindigkeit von 80 km/h über einen Zeitraum von 2 Stunden ein 16 Quadratkilometer grosses Gebiet mittels Kameras für Tageslicht und Wärmebilder autonom nach vermissten Personen absuchen.»

Und dabei ist sie noch mit 20 kg mit ADS-B und Flarm ausgestattet!

Die technologische Referenzleiste für kommerziell eingesetzte Drohnen um die 20 kg ist nun relativ hoch.

Wobei ich nur von einem ADS-B Empfänger ausgehe, ausser der Kopter wäre mit Verbrennungsmotor ausgerüstet. Spannend auch wie man sowas beim BAZL bewilligt bekommt?! Bisher war dazu (siehe Post) die Einhaltung von vorgefertigten Routen nötig und entsprechend mit dem SORA einzureichen, wenn das völlig BVLOS und scheinbar auch völlig autonom fliegen soll.

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Zur BVLOS Bewilligung: Die Drohne soll vorallem bei schlechter Sicht (Nebel, keine VMC, also kein bemannter VFR Verkehr) und in der Nacht eingesetzt werden. Das macht die Vermeidung von Kollisionen mit anderen Luftraumteilnehmern bereits heute recht einfach lösbar. Wenn die EASA Regulierung in Kraft ist und U-Space flächendeckend eingesetzt wird, was inzwischen beides absehbar scheint, werden mittelfristig auch BVLOS Flüge bei VMC möglich.