Proposal 20: Category "Specific"

‘Specific risk operation’ is any operation with drones which poses more significant aviation risks to persons overflown or which involves sharing the airspace with manned aviation. Each specific aviation risk needs to be analysed and mitigated through a safety risk assessment.

Ich hatte in den wenigsten Fällen für einen Auftrag die Veranlassung Menschen zu überfliegen. Das Gebiet zu umfliegen ist meiner Einschätzung nach immer eine Alternative. Was immer ausgeblendet wird ist die Tatsache ob man sich vor oder hinter dem Wind befindet. 100 Meter können seitlich bei einem Absturz auf der falschen Seite sehr wenig sein. Ich hab den Versuch mit einem F550 vor ca. 1.5 Jahren gemacht. Startgewicht 2240 Gramm mit einem 4s und Zusatzgewicht an einer Gimbalattrappe bei 22 Knoten Wind aus 120 Metern am Wind Motors Off und runter. Das Resultat waren ca. 25% der Höhe an Seitenabweichung (ca. 32 Meter). Darum gehört für mich bei der Risikoanalyse der Wind an die vorderste Stelle. Der zweite Test war ein Motorausfall mit einem EMCO cutoff Schalter an einem Hexa. Der Aufprallradius war immer innerhalb eines 30 Meter Radius mit einer Vollrotation der Yaw- Achse zur Stabilisierung.
Ich bin der Überzeugung, dass mit Vorbereitung auch Notsituationen zu einem höheren Prozentsatz gemeistert werden können. Ok die Chance mit einem Quad liegt bei etwas über 25%, was nicht viel ist. Ich glaube aber wie bei der Gleitschirmausbildung, wenn man den Notschirm einmal bewusst geworfen hat, im Notfall eine größere Chance zu haben den Worstcase zu meistern. Nehmt einen alten Copter baut ihn um und schmeißt ihn mal so richtig in die Wiese. Geht auf ein offenes Gelände mit ca. 500x500 Metern. Das braucht ihr beim Quad. Zieht bitte einen Helm an ! Allenfalls noch einen Pulverlöscher.