Proposal 14: Subcategories to open category

Create three subcategories in the ‘open’ category:
— CAT A0: ‘Toys’ and ‘mini drones’ < 1 kg
— CAT A1: ‘Very small drones’ < 4 kg
— CAT A2: ‘Small drones’ < 25 kg

Subkategorien der “open” Kategorie sind sinnvoll.

Allerdings schlagen wir eine risikobasierte Unterscheidung vor, die neben dem Gewicht auch die Fluggeschwindigkeit, Gefährlichkeit des Antriebes und Gefährlichkeit des Flugrahmens berücksichtigt. So soll ein langsamfliegender Zeppelin mit gekapselten Propellern in eine tiefere Risikoklasse eingeteilt werden als ein 150km/h schnelles Voll-Kohle Flugzeug mit messerscharfem Prop an der Nase, auch wenn beide gleich schwer sind.

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Wenn ich jetzt eine 950g Drohne habe (Cat Open - Sub-Cat A0), muss ich 60g Blei zuladen um über 50m hoch aufsteigen zu dürfen?

Nein, aber dann musst Du auch mit dem leichteren Flugzeug die Anforderungen der Sub-Cat A1 erfüllen. Gemäss Vorschlag EASA wären das Geofencing, Identifikation, aviatisch Grundkenntnisse und Unfallmeldung.

Ich interpretiere den EASA-Vorschlag anders, so wie @usager. In keiner Grafik ist die A0-Drohne über 50m. Klar, im Proposal 16 steht im Titel “<4kg”, aber im Text steht dann klar Drohnen ab 1kg. Macht für mich wenig sinn und müsste commentiert werden.

Hab den Entwurf der EASA nochmals studiert und ihr habt recht. Es ist tatsächlich verwirrlich dargestellt und so kaum sinnvoll.

Im Drohnenverband haben wir bereits vor einigen Monaten eine Tabelle entwickelt, die die aus unserer Sicht sinnvollen Anforderungen an Pilot, Fluggerät und Versicherung darstellt. Diese Tabelle ist strukturiert nach Risikoklasse des Fluggerätes, Flugart (VLOS, BVLOS) und Flugort. Für die aktuelle Diskussion der Kategorie “open” kann BVLOS ausgeklammert werden, sodass für jede Risikoklasse des Fluggerätes eine Anforderungstabelle entsteht, die vom Flugort abhängig ist. Daraus kann gelesen werden, welche Sicherheitsauflagen zusätzlich zur stets geltenden Sorgfaltspflicht und den Code of Good Practice SMV und SVZD) einhalten werden müssen:

Beispiel 1: Mein 400g Quadrocopter fällt in die Risikoklasse 0 und ich will ihn im Luftraum “UNO” (fern von Siedlungen, Menschenansammlungen und Flugplätzen) fliegen. Dann lese ich aus der Tabelle, dass ich gar keine weiteren Sicherheitsauflagen einhalten muss.

Beispiel 2: Mein 1.5kg Quadrocopter fällt in die Risikoklasse 1 und ich will ihn im Luftraum “DUE” (in meiner Siedlung) fliegen. Dann lese ich aus der Tabelle, dass das Fluggerät registriert sein muss, der Pilot eine Theorieprüfung absolviert haben muss und eine Haftpflichtversicherung über min. 1 Mio CHF vorhanden sein muss.

Beispiel 3: Mein Kameraheli Typ T-Rex 450 fällt in die Risikoklasse 2 und ich will ihn im Luftraum “TRE” (in der Nähe der Platzrunde eines Flugplatzes) fliegen. Dann lese ich aus der Tabelle, dass das Fluggerät registriert sein muss und bezüglich Antrieb und Funkverbindung über Redundanzen resp. Rückfallebenen verfügen muss, der Pilot eine Theorie- und Funkprüfung absolviert haben muss und eine Haftpflichtversicherung über min. 1 Mio CHF vorhanden sein muss.

Diese Tabelle des Drohnenverbandes ist aus meiner Sicht wesentlich klarer, können wir gerne an dieser Stelle zur Diskussion publizieren und auch der EASA vorschlagen.

Schlussendlich müssen die Regeln/Limiten ja so einfach sein, dass sie allen Stakeholdern vermittelt werden können - vom 12 Jährigen Einsteiger bis zur internationalen Firma. Im Moment ist es das noch nicht.
RetoB, vielleicht hilft deine Tabelle. Kannst Du die hier mal jrgendwie einfügen oder verlinken?

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