Lizenzierung ja/nein und Nutzen

Hallo zusammen

Ich bin neu auf dieser Website und bin auf diese UNO und DUE Lizenzen gestossen. Fliegen tuh ich seit Januar 2020 eine DJI Inspire 1 mit X3 (occasion), welche ich für meine Hobbyfotografie und eventuell Kleinaufträge nutzen möchte.
Was genau bringt mir diese UNO oder DUE Prüfung? Es ist nichts offiziell anerkanntes und die Vorschriften ändern sich ja bekanntlich im Juni. Ich bin schon seit bald 20 Jahren Modellflugpilot und habe schon alle möglichen Fluggeräte geflogen und besessen. Vom Verein her haben wir eine Kollektivhaftpflicht beim AeCS (Aero-Club Schweiz) und sind auch Mitglieder beim SMV (Schweizerischer Modellflug Verband). Ich habe stets mein Versicherungsausweis dabei und das reicht mir eigentlich als Beweis, dass ich 1. versichert bin und 2. aktiv in einem Verein und somit fliegen kann. Luftrecht, Vorschriften und Einschränkungen von Skyguide können ja ganz easy mit Selbstaufwand gelernt bzw. kontrolliert (über Apps) werden.
Kann es sein, dass sich die Lizenzen eher an komplette Neulinge ohne Vereinszugehörigkeit richten?

Vielleicht kann mich ja einer freundlicherweise aufklären. Die Vereinsmitgliedschaft bei uns im Modellflugverein Frauenfeld MVF inkl. Versicherung ist übrigens 263.-/Jahr für Aktivmitglieder

Freundliche Grüße
Dario von Naturtraum Schweiz

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diese Seite hat einige gute infos.
https://www.safedroneflying.aero/de/

grüess ronny

Hallo Dario

Ja, die UNO- bzw DUE-Prüfung ist nichts offizielles. In diesem Kurs wird dir Expertenwissen vermittelt, welches du für das selbstständige Planen und Durchführen deiner Drohnenflüge brauchen kannst. Sprich: Ja, für Einsteiger und Unerfahrene was Bewilligungen u.ä. angeht (weitere Details auf TCS - Drohnen DUE).

Leider gibt es tatsächlich noch keine Offiziellen Prüfungen für die kommenden Regulierungen ab Juni 2020 (siehe BAZL Drohnenregulierung 2020).

Da du dich ja mit Drohnen und ähnlichem sehr gut auskennst würde ich dir empfehlen wie bisher weiterzufahren und keine dieser Ausbildungen zu besuchen. Ich glaube du gibst da im Moment mehr Geld aus als dir Recht ist!

Ich würde so weiterfahren wie du das bisher gemacht hast und darauf warten, dass das BAZL endlich die Lösungen dafür präsentiert.

Guete Start i di neu Woche
Gian

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Guten Tag Dario; hierbei meine persöhnliche Erfahrung:
seit 1984 fliege ich bemannten Geräte, Segelflugzeuge zuerst, einmotorige dann und schlussendlich Helikoptern.
Das ist dann mein Beruf geworden und mit etwa insgesamt 8000 Flugstunden behaupte meine allgemeine Erfahrung als ausreichend um den Gefahren der Luftfahrt schätzen zu können.
Trozdem, Ende 2018 habe ich einen Kurs bei TCS begleitet und die DUE prüfung bestanden.
Es war für mich eine bereichernde Erfahrung obwohl ich seit dem Anfang die Entwicklung der Drohnen Gesetzrahmen ziemlich genau verfolgt habe (und war natürlich selber Modellbauer in der tessiner Molinazzo Gruppe. Die sogenannten NPA im laufe der Jahren und Die Entwicklung der Dinge hat mir gezeigt, dass wir früher oder später spezifische Gesetze hatten, insbesondere in Bezug auf Schulung und Lizenzierung.
Heute sind wir soweit; ich habe eine sogenannte DUE “Lizenz” und bin der Meinung dass es nicht unmöglich wäre von einen sogennanten “Grossvaterrecht” zu profitieren.
Ich denke dass es langsam Zeit wäre in einer vernünftiger Weise darüber zu sprechen.
Im klartext dass die DUE “Lizenz” Inhabern eine gültige Drohnenflieger Lizenz (fast) automatisch erhalten sollten.
Im Laufe meiner fliegerische Tätigkeit habe ich mehrmals davon profitiert, wenn meine “Nationalen” Lizenzen nach der JAR FCL zuerst und EASA FCL Rahmenbedingungen angepasst worden.

Also wieso nicht doch jetzt eine DUE Ausbildung abschliessen? Ich denke dass nicht dagegen spricht.

Aber wie gesagt es handelt sich um meine bescheide Meinung.

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Hallo Heliseo

Danke für Deinen guten Input!

Es zeigt, dass du wissenshungrig bist und nie auslernen willst.
Vom “Grossvaterrecht” wollen nur Leute profitieren, die keine Lust haben, ihr Wissen ernsthaft immer auf dem neusten Stand zu halten. Piloten aus der manntragenden Szene sind sich das gewohnt. Ständige Updates, ständiges Lernen und auffrischen.

Ob konventionell oder FPV, auch ich merke, wenn ich längere Zeit nicht mehr geflogen bin. Gerade in Notsituationen fehlt einem dann genau diese “Frische” und Coolness.

Auch ich bin in einem Modellflugverein. Sogar in 2. Auch da gibts Piloten aus der manntragenden Szene. Die wissen ziemlich genau was sie dürfen und was nicht und sind meist top informiert. Aber es gibt auch solche, die “das Leben lang” Modellbau gemacht haben, sich zu den alten Garde zählen (weil sie ja schon seid gefühlte 90 Jahren Modellbau betreiben) und alles richtig machen. Aber leider genau die wissen vieles nicht. Leider ist da meistens der junge FPV-Sportler bei Weitem besser informiert.

Danke für Deinen wertvollen Input!

Gruss
Claudius

Hoi Claudius,
sprachkenntnissen bedingt habe ich mich bestimmt schlecht asugedruckt!
Mit Grossvaterrecht meine ich dass falls ich Heute schon auf eine DUE Ausbildung verfüge, könnte durchaus möglich sein diesselbe in einer “modernere oder nach EASA Vorschriften aktualisierte” Lizenz umgesetz werden.
Die Erfahrung auf die wir alle verfügen können stellt nicht automatisch den Grossvaterecht.

Einen Beispiel um mich besser auszudrücken. Ich hatte eine schweizer “M” lizenz als Helikopter und Flächenflugzeug Lizenz die ich bereit im 1994 erwoben habe; ich hätte die in einer nach EASA Part 66 umsetzen können ohne die ganzen Prüfungen erneut geben sollen; es wäre dann möglich gewesen dank meine Erfahrung aber nicht nur!
Voraussetzung war damals dass ich bereit die M Lizenzen hatten sollte; es war hier einen klaren “Grossvaterrecht”.

Und übrigens, bei mir dauert es noch eine Weile bevor ich Grossvater werde, da meine Tochter er 13 ist!!!:wink: (offentlich:scream: )

Hallo Dario
Habe hier eine Frage zur Kollektivhaftpflicht, ich weiss nicht wie das bei den Modellflugzeugen geregelt ist, da ihr ja nur auf diesen Flugplätzen fliegen dürft.
Jedoch mit Drohnen könnt ihr fast überall fliegen, zum Teil wo nötig mit Bewilligung, jedoch muss hier die Haftpflicht auf den Halter der Drohne lauten, darum ist es fraglich, ob hier eine Kollektivhaftpflicht funktioniert, ich bin kein Versicherungsexperte, jedoch gemäss BAZL muss die Versicherung auf den Halter der Drohne lauten. Ausserdem kostet eine Privathaftpflicht nicht gerade viel, habe die Drohnen bei mir in die Police eingeschlossen und bezahle für eine Haftung von 5 Mio. pro Schadensereignis, 20 CHF pro Jahr zusätzlich.
Das mit der DUE Lizenz ist jetzt ziemlich fraglich, bis das BAZL die Prüfungen noch nicht freigegeben hat, ist auch fraglich was sie wollen. Dort kommt eh nur ein Online-Test zur Anwendung, keine Flugmanöver, also keine praktische Prüfung wie dei der DUE-Lizenz. An der GV vom 7. März wäre Sandra Bodmer vom BAZL anwesend, hält ein Referat.

Hallo Diego

Stimmt! Jedes Vereinsmitglied zahlt mit seinen Namen und bekommt eine personalisierte Mitgliederkarte vom AeCS, daher denke ich ist es mein Fehler, diese Versicherungsart als Kollektivhaftpflicht zu bezeichnen. Mit der Mitgliedschaft innerhalb des Vereins entstehen haufenweise Vorteile wie eben auch unsere Haftplichtversicherung bis 10mio inkl. Rechtsschutz.

Hier mehr zu den Vorteilen: https://www.aeroclub.ch/mitglied/
Infos zur Versicherung: https://www.modellflug.ch/DE/cont/280

Vielen Dank für eure Antworten! Dann werde ich vorerst so verbleiben, bis dann feststeht, was es braucht. Wir haben auch paar langjährige Vereinsmitglieder aus der mann-tragenden Fliegerei - Zivil wie auch Berufsmilitär

lg Dario

Hallo Dario

Ja das tönt doch schon besser, somit ist es Versicherungstechnisch klar.

Lg Ruedi

Hallo zusammen,
Seien Sie mir nicht böse meine Herren aber die ganzen jahrelangen Diskussionen über eine Lizenz, die in Wirklichkeit keine ist erinnert mich an James Bond. Der hat im übertragenen Sinne des Wortes auch eine „Lizenz“. Aber auch ohne sie müsste er schiessen, springen, laufen, fliegen,… lernen - um zu überleben. Er musste sie auch noch niemanden zeigen. Es tönt einfach besser. Lizenz zum Töten. Es hat mind. einen Sinn, weil es eine gewinnorientierte Marketing-Massnahme ist. Nicht so bei uns. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich fliege seit 6 Jahren und bin ich mir sicher, dass ich heute auch die allen notwendigen “Lizenz-Prüfungen” auf Anhieb bestanden hätte. Weil die „geprüften“ Kenntnisse nicht nur notwendig aber über alles auch für einen Piloten sehr wichtig sind. Dazu wird wöchentlich zu Trainingszwecken geflogen. Keine Frage, das steht nicht zur Diskussion! Warum sollte ich aber das Geld einfach so ausgeben für etwas, was bis heute niemand anerkennt und keiner braucht? Das hat mir noch kein Mensch hier glaubhaft erklären können.
Als ich als junge Bursche mit Leistungssport beschäftigt war musste ich 6x pro Woche trainieren, jeden Schlag 1000x und immer wieder üben, dazu die Regeln perfekt kennen und einhalten, über die Taktik täglich nachdenken. Aber es würde damals Niemanden einfallen mir eine Lizenz zu verkaufen, die in dieser Zeit einfach nicht nötig war. Teilnahme auf der EM war möglich, weil ich alles notwendige wusste und gut vorbereitet war.
Man ist im Verband überlastet, kann nicht alle Sachen in Ordnung halten (das kann man nicht einfach mit gratis Arbeit entschuldigen, jeder weiss im Voraus was ihn erwartet) aber man beschäftigt sich dauerhaft mit etwas, was in dieser Form total überflüssig ist.

Lieber Gruss an Alle
Jaro

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Hallo Jaro,grundsätzlich hättest Du recht aber (es hat ja immer einen) sollte man nicht vergessen das die Voraussetzungen sind in deine Beispiele ein bisschen verschiedene und deswegen anders.
Modellbau existiert seit über einen Jahrhundert und gehört per definition im raum Spiel (sicherlich nicht diminutiv aber eine Tatsache).
Drohnen sowie wir die kennen sind weder Fleisch noch Fisch. Man kann nicht sagen dass jeder Modellbauer sich eine Drohne kauft um seinen “fliegerischer können” Aufzubauen, da grundsätzlich die Kategorien Helikopter (in jeder Deklination) oder noch besser F3 oder F5 viel mehr “Fingergefühl” und Übung verlangen.(aber immer noch im Raum “Spiel” oder Hobby wenn Du es lieber hast).
Für das erstes Mal ist im Modellbau, ist einen Gerät eingetreten der etwas anders ist und etwas anders bietet als nur Zeichnen / Bauen / Fliegen. (man zählt auf den Finger einer Hand die viele Modellbauer die solche Geräte selber hergestellt haben, oder?).
Im klartext kein “richtiges” gewöhnliches Flugmodell der aber in sich viele Neuigkeiten mitschleppt und dazu als allererste Mal, die Möglichkeiten atemberaubenden und sonst unmögliche Bilder oder Films aufzunehmen.
Plötzlich hat es sich einen neuen Welt eröffnet, und das für jedermann der sich einen kleinen Drohnen kaufen wollte (und könnte).
Das “Spiel”-Raum war anders, weil die “Spiel”-Möglichkeiten waren andere; dazu kommt noch dass die Öffentlichkeit die überhaupt nichts mit diesen Hobby etwas zu tun haben will, sehr schlecht verdauert hat dass diese “störenden” aber bis Heute in einen kleinen Raum eingeschräkten Geräte, plötzlich überall starten könnten und sogar in der Privatsphäre eindringen könnten.
Klar dass die geltenden regeln im Modellbau plötzlich total übertroffen waren, und auch klar dass diese Aktivität exponiert war.
Modellbau Club waren auch übertroffen weil so plötzlich die mit grossen persöhnlichen Einsatz und Mühe erreichten Zielen im Bereich erlaubten Flugräume und Betriebzeiten, in wenige Wochen hätten vergeblich werden können.
Es war unbedingt die Rede neue Regeln herzustellen und zwar möglichst Rasch und seriös.
Das Gesetzgeber droht seit dem Anfang einer neuer Aktivität “seine” Regeln zu imponieren und nur mit eine eigene ausgeprägte Disziplin hat man erreicht das wir alle doch unsere Hobby oder Gewerbsmässige Projekten weiterführen könnten.
Jetzt ist es so dass es ziemlich einfach die “ersten” zu kritisieren, aber man vergisst einfach dass diejenige die sich Mühe gegeben haben, haben es in meisten Fälle mit Eigenverantwort und Idealismus gemacht.
Tausend Mitglieder sind viel aber gegenüber andere Verbände (nur im Fussball über 280’000 Mitglieder Aktiv) gehören wir zu eine der kleinste Branche; was wir aber treiben ist einer der als von den meisten gefühlte störende Aktivität (und im Gottesname DANKE dass bis Heute noch keinen “grossen” Unfall passiert ist sonst wäre di Situation ganz anders).
Oder denkst Du dass ein Politiker würde Tausend Personen Interessen bis es am nicht mehr geht verteidigen??
Lizenzen UNO und DUE (es handelt sich aber um keine) sind einen Schritt auf den richtigen Weg (hätte sicher auch anders sein, ich erlaube mich nicht diejenige zu kritisieren die damals es gut gemeint hatten) und anstatt sich zu fragen ob überhaupt notwendig sind, sollten wir lieber zeigen dass wir alle zusammen (mit unseren seeeehr kleinen Mitgliedernummer) die einzige sind die eine Selbstregelung eingeführt haben wenn das Gesetzgeber noch “schlaf” und die wir einhalten wollen auch wenn aus Europa etwas anders käme.
Vorsetzung soll sein aber dass die Ausbildung muss seriös erfolgen; mit meinen Wissen und Erfahrung behaupte ich dass einen Online Kurs wird NIE ersetzen die Gelegenheit der Übertragung der Fachwissen einen dazu gebildetete Lehrer, in einen dazu definierten Raum.

Zu Hause gibt es einfach zu viele Ablenkungen und keinen Meinungsaustausch.

Nicht vergessen dass wenn zwei Kindern bös streiten, kommt dann plötzlich den Vater und stilllegt die Lage; nicht selten aber ein Kind fühlt sich unrecht bestraft.
Auch wenn es primitiv tönt, sollten lieber gemeinsam bleiben oder sonst die Konsequenzen schweigend akzeptieren.
Bestreben wir uns alle zusammen um die heute erreichte Lage mit Zähne und Krallen zu halten.
Wir haben bis jetzt noch keinen externen Angriff ertragen müssen, meiner Erfahrung nach, kann es in sehr wenige Zeit ander werden!
Und versuchen wir immer zu erinnern dass hinter einen Bildschirm gibt es Leute die dein Text lesen werden.

Letzlich noch etwas:

Es ist in den heutigen Zeiten sehr trendy geworden einen “Tastaurlöwen” zu sein; die letzen Gerichtentscheide zeigen aber dass alles was man äussert (auch wenn es “nur” um einen LIKE am falschen Ort widmet) aus der eigene Verantwort nicht ausschliesst.

Danke für deine Aufmerksamkeit.

LG Sergio

Hallo Sergio,
Wie kommst Du darauf, dass online-Kurse nicht seriös sind? Hast Du schon einen gemacht?
Du hast wohl recht, dass es Ablenkungen zu Hause geben kann, aber im Gegensatz zu einem Präsenzkurs kannst Du an einem Thema so viel Zeit aufwenden wie Du willst/brauchst um es zu verstehen. Auch kannst Du Themen beliebig wiederholen - mit und ohne Ablenkung.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dich einmal näher mit Online-Didaktik und dessen Vorteile zu beschäftigen. Jede Form der Wissensvermittlung hat Vor- und Nachteile, wichtig ist, dass der Teilnehmer davon profitiert.

Ein Hauptvorteil unseres Online-Kurses - gerade im Moment - besteht zum Beispiel darin, dass der Teilnehmer, welcher heute noch bestehendes Recht lernt, ohne Zusatzkosten zur gegebenen Zeit auch das neue BAZL-EASA-Recht dazulernen kann. Macht er hingegen heute einen Präsenzkurs, dürfte dies kaum der Fall sein.

Freundliche Grüsse
Wolf
Fernkurse für Fernpiloten
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Sagen wir so dass ich in mein berufliche Tätigkeit schon ein „paar“ mal mit diesen System zu tun gehabt habe und genau deswegen ich etwas dazu sagen kann, natürlich es handelt sich nur um meine persöhnliche Meinung!
Da ich die chance hatte selber Personen Auszubilden, behaupte und wiederhole ich hier dass nichts ersetz einen Kurs (sagen wir so) Live!
Und die Endprüfung ist bei weitem noch keinen Beweis dass jemand hat die erwünschte Fachkompetenz erreicht; er hat nur eine Prüfung bestanden!
Wenn aber Du mir jetzt sagst dass Heute Leider ist es ein Trend, da muss ich Dir recht geben; kein Wunder dass Man Jungpiloten im bemannten Bereich findet dass mit eine fliegerische Ausbildung von knapp 250 Flugstunden den rechten Sitz einen Linienflugzeug besetzen; hoffentlich wird nie der Käpitan nie ohnmachtig! :wink:

Na, ja Sergio, man kann sehr lange schreiben und trotzdem wenig sagen.

  1. Meine Beispiele sind absichtlich unterschiedlich gewesen damit der falsche Weg etwas deutlicher ausfällt. Nicht jedermanns Sache, gebe zu.
  2. Ich habe nie etwas mit Modellfliegen zu tun gehabt.
  3. Ich kritisiere auch niemanden allgemein und mit dem Tastaturlöwen hast Du es leicht übertrieben. Ich investiere einfach sehr ungern in falsch, bzw. naiv gerichteten Projekte (wenn auch die Idee lobenswert und richtig ist) und sage nur einfach warum. Gut gemeint ist nicht immer gut überlegt und gemacht. Schade für die Arbeit und Idealismus .
  4. Mit dem „Online Kurs“ hast Du dich aber leider auf dem linken Fuss erwischt. Das stimmt von links und rechts nicht was Du darüber denkst. Viele haben andere Erfahrungen gemacht, mich als ehemaligen Gymi-Lehrer inkl. Vermute, dass Du auch lange einer warst, oder? :slight_smile:

Bingo…das steht nicht zur Diskussion!

Ciao Nixisi, also nein, ich bin keinen Gymi Lehrer sonst aber einen 56 jährigen Berufshelikopter Pilot mit etwa 8’000 Flugstunden allgemein wovon 7’200 auf Helikoptern und etwa 6’500 im Unterlast.
Ich benutze Heute das System der Online Kürse der Firma NGFT die Hochprofessionel seine Kürse für uns herstellt; genau deswegen kann ich doch etwas über Online Kürse erzählen.
Diese Kürse sind gemacht um die aktuelle Erfordernissen der bemannten Fliegerei zu lösen ohne dass jeden dafür gründlich ausgebildedeten Berufshelikopter Pilot Lizenz Inhaber jeden zweiten Jahr wieder zurück auf den gleichen Schulbänke zurück gehen muss um die gleiche „Wiederholungs“ Theorie bis am Langweile erneut zu hören.
Voraussetzung ist aber dass Man bereit auf einen gültigen Ausweis verfügt und einen gründlichen „Initial Training“ bekommen hat!

Zugeben soll ich aber dass diese Kürse doch etwas nützen, diesselbe bewegt sich im Rahmen der „Habe es Vergessen“ und nicht in dem der „Habe nicht Gewusst“!

Also wie Du siehst eine kleine Ahnung der System habe ich vermutlich doch!

Genau aus diesem Grund erlaube ich mich zu betonen dass eine Online „Alibiübung“ nie einen gründlichen und seriös ausgefürhten Kurs ersetzen wird!

Aber in einer Demokratie kann jeder seine Meinung behalten, oder?

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Der Diskussion über Anerkennung oder nicht Anerkennung, über Sinn oder Unsinn, über Grossvaterrecht oder nicht, möchte ich noch eine weitere Dimension beifügen.

Ich gehe heute meine neue Yuneec Typhoon H3 bei Eric abholen und werde heute somit mit dem Dronenfliegen beginnen. Auf diesen Tag habe ich mich nun seit einem halben Jahr vorbereitet und habe dafür letztes Jahr beim TCS einen Einsteigerkurs gemacht. Beim Demo Test auf drohnenverband.ch habe ich festgestellt, dass mir noch einiges Know How fehlt und habe daher die ganzen Links unter „Nützliche Links“ durchgeackert.

Un nun zu der neuen Dimension. Ohne den Demo-Test wäre ich sicher um einiges unvorbereiteter an die Sache herangegangen und ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was für eine riesen Freude ich am Sonntag hatte, als es geheissen hat, BESTANDEN!!!

Wie ich lese, habt ihr alle schon immense Erfahrung und die Diskussion geht von diesem Level aus.

Ich komme als Berufsfotograf von einer ganz anderen Seite. Bei mir steht das gute Bild im Vordergrund und die Fliegerei ist beruflich „sekundär“, brauche es aber um gute Bilder zu machen und will möglichst nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen, da es viele Stolperfallen gibt. Also bin ich froh um die Prüfung, ich habe viel gelernt und da habe ich was, was mir ein gewisses Niveau attestiert und andererseits, so eine Pilotenlizenz lässt sich doch ganz toll vermarkten.

Hallo Beat,
Herzliche Glückwünsche zur bestandenen UNO. Es ist genau wie Du schreibst; ohne die Fragen würde man sicherlich viel unvorbereiteter "in die Luft gehen ".
Was viele vergessen, man lernt nicht für eine Prüfung oder eine Anerkennung, sondern für sich selbst!
In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude mit Deiner neuen Drohne und viele unfallfreie Flugstunden und natürlich die perfekten Bilder!
Wolf Fernkurse für Fernpiloten

Thema mehr oder weniger gleich, obwohl aus einem anderen Topf. TCS „Touring“ / Nr. 9) / September 2020 / Seite61. Artikel: „TCS lanciert Drohnen-eLearning-Plattform“. Der Artikel beinhaltet ziemlich interessante Informationen und beweisst, dass TCS sehr schnell und kreativ arbeitet. Was mich interessiert ist, warum Verband nicht aktiv bei TCS mitwirkt? Wäre doch eine nützliche, kostengünstige und logische Folge. Dafür erfährt man im Artikel, dass TCS mit „Remote Vision GmbH“ zusammenspannt, weil es sich gezeigt hat, dass diese Firma über einen umfangreichen Erfahrungsschatz verfügt. Hallo? Wer besitzt mehr Erfahrungsschatz als wir im oder ausserhalb des Verbandes. Fragen über fragen…

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Manchmal ist alles ganz einfach.

Remote Vision ist Ueli Sager. Er war Präsident des SVZD. Die Zusammenarbeit wurde damals als er Präsident war initialisiert. Er war bestimmt massgeblich an dieser Zusammenarbeit beteiligt. Wieso soll der TCS dies ändern? Man sieht die Professionalität und daran ist Ueli sicher stark beteiligt. Im Endeffekt gut, denn alle wollen sich ja für den bezahlten Franken gut ausbilden lassen. Was den SVZD und Ausbildungsprojekte betrifft, habe ich keine Infos.