Drohnen Prüfung 2021

Hey Leute

Mann muss ja jetzt eine Prüfung ablegen wo ja jetzt nicht mehr vom SVZD kommt sondern vom Bazl. Ich habe aber noch nirgends eine seite gefunden wo man die Prüfung machen kann und auch nachlesen kann was man jetzt genau machen muss.
Wäre toll wenn mir jemand einen Link schicken könnte wo man das jetzt machen kann.

Liebe Grüsse Kim:)

Im Januar 2021 ist die neue EU-Drohnenregulierung (fast) europaweit in Kraft getreten. Diese neuen Vorschriften sehen in der Tat eine Pflicht für eine Lizenz (Prüfung) vor.

Allerdings wurde durch eine parlamentarischen Motion die Einführung der neuen EU-Regulierung in der Schweiz bis auf Weiteres blockiert. Die neuen EU-Vorschriften sind im Januar 2021 in der Schweiz nicht in Kraft getreten. Zurzeit ist völlig unklar ob, wann und wie die neuen Vorschriften umgesetzt werden.

Bis auf Weiteres bleibt alles beim Alten und für Drohnen bis 30 Kg Gewicht wird keine Lizenz benötigt. Zurzeit kannst du in der Schweiz deshalb auch noch keine EU-Lizenz nach den neuen Vorschriften ablegen. Allerdings ist es anscheinend möglich als Schweizer beim LBA in Deutschland eine solche EU-Lizenz abzulegen. Mehr dazu gibt es hier im Forum.

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Hier wirst Du gut beraten…
https://www.123-drohnenkurse.ch/
Gruess Roger

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Oder bei Wolf@wolfden.ch (Fernkurse. für. Fernpiloten)

Wolf

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Vielen Dank für eure Hilfe schaue mir das später mal an.

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  1. Online-Training und Prüfung (beides kostenlos!) beim deutschen Luftfahrtbundesamt ablegen – https://lba-openuav.de . Nach bestandener Online-Prüfung kann das Zertfikat („Nachweis über den Abschluss eines Online-Lehrgangs A1/A3“) als PDF heruntergeladen werden. Es ist in allen EU-Mitgliedsländern gültig und wird es nach Übernahme der EU-Regelung auch in der Schweiz sein. Es ist also nicht nötig, auf eine BAZL-Prüfungsmöglichkeit zu warten oder im Hinblick auf die EU-Regulierung in der Schweiz für irgendwelche Kurse zu bezahlen.

  2. Registrierung als Fernpilot (wiederum beim LBA) unter https://uas-registration.lba-openuav.de/#/registration/uasOperator . Dies ist auch mit Wohnsitz ausserhalb Deutschlands möglich; dafür gibt es eigens eine Option zum Anklicken. Nach dem Heraufladen und der Prüfung einer Passkopie und der Angabe von Details zur Haftpflichtversicherung (bei zahlriechen Hausrats-/Privathaftpflichtversicherungen ist der Drohnenflug abgedeckt) erhält man eine UAS-Betreiber-ID. Diese wird auf der Drohne aufgebracht. Alles ebenfalls kostenlos!

Ich glaube gelesen zu haben, dass Prüfung und Registrierung beim LBA später einmal gebührenpflichtig werden sollen. Es lohnt sich also, mit der Prüfung nicht lang zu warten. Man vergibt sich ja nichts. In anderen Ländern (UK, oder etwas naheliegender schon Österreich) zahlt man bereits ziemlich happig für den gleichen einfachen Online-Vorgang.

Danke Ueberflieger für Deine Recherchen.
In Oesterreich ist die A1/A3 ebenfalls noch gratis, habe sie erst kürzlich gemacht.
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Und wer noch mehr möchte (A2) kann das im Moment ebenfalls noch sehr günstig machen, je nach Vorkenntnis ab ca 120 Euro!
Also ergreift die Gelegenheit jetzt und wartet nicht auf BAZL, da wird es wahrscheinlich um Einiges teurer!

Vielen Dank habe gerade die Prüfung auch gemacht und ebenfalls bestanden:)

Weist du ob man das Zertifikat nochmals beim Bazl vorzeigen muss oder so?

Nein, zurzeit musst und kannst du in der Schweiz nichts vorzeigen.

Meines Wissens sollte man es in der EU (bzw. in der CH irgendwann später mal) einfach immer mitführen. Deshalb sind inzwischen zahlreiche Onlinedienste entstanden, bei denen man sein Zertifikat auf Plastik-Kreditkartenformat ausdrucken lassen kann. So ähnlich, wie es z.B. in Deutschland auch eine ganze Industrie für die Herstellung feuerfester Drohnen-ID-Plaketten gab (die man inzwischen nach Einführung der UAS-Betreiber-ID wieder wegwerfen kann, und die neue Betreiber-ID nach EU-Regel muss nicht mehr feuerfest sein).

Den Haftpflichtversicherungsnachweis müsste man offenbar auch immer dabeihaben. Ich habe beides (das Zertifikat und Versicherung+Policennr.) für mich einfach auf Postkartenformat ausgedruckt und laminiert und in der Drohnentasche verstaut.

Ja stimmt und später nachdem der bund und das bazl alles geklärt hat. Es eine Offizielle Prüfung vom bazl gibt?

Danke, das habe ich offenbar falsch gelesen. Die Prüfung ist tatsächlich gratis; es ist die Registrierung der UAS-Betreiber-ID, für die sie 31,20€ verlangen (beim LBA ist diese im Moment noch auch gratis und per Definition sind die IDs ja EU-weit gültig).

(FAQ aiuf https://www.dronespace.at/drohnenfuehrerschein)

Hallo Kim

Ich kann dir auch die Copteruni.de empfehlen.

Lg

Wollen wir nicht damit aufhören, ausländische Anbieter zu empfehlen, solange wir Mitglieder im Verein haben, welche eine super Ausbildung anbieten? Keine Prüfungsschnellbleiche sondern fundiertes Wissen. wolf@wolfden.ch

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Nademas, wenn ich die alte Due Prüfung vergleiche was da gefragt wurde… und deine Aussage änlich dieser neuen A2 sein solte, würde ich mich nicht zu weit aus dem fenster legen… denn in meinen Augen ging diese Due zu weit und hatt in meinen Augen nicht wirklich viel mit Drohnenfligen zu tun… und das bestätigten mir schon viele Leute… (ich weiss auch das es nicht so ist) Und ja ich bin sicher auch dafür das man schweizer unterstützen soll. Aber ich bin nicht deiner Meinung mit Schnellbleiche und finde es nicht sehr sportlich wenn man so über andere Anbieter lästert, zeugt auch nicht so von Schlauheit…!!! Abgesehen von dem war ich sehr gut mit infos bedient.

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Das BAZL macht noch keine Ausbildungen und Prüfungen, es ist noch eine Motion hängig im Parlament.
Viele machen die Prüfung jetzt aber bereits in Deutschland oder Oesterreich, diese ist dann auf dem ganzen EWR-Raum - also auch in der Schweiz - gültig.
Aber wie gesagt, brauchen tust Du in der Schweiz bis jetzt nichts!

Falls es Dich aber trotzdem interessiert, hier sind die Links:
A1/A3 Deutschland: LBA
A1/A3 Oesterreich: AustroControl
A2 musst Du bei einer anerkannten Stelle machen, das ist dann nicht mehr gratis. Es gibt verschiedenen Anbieter sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz. Zum Beispiel:
Schweiz: 1A Luftaufnahmen Drohnenkurse, 4x4-Exploring, nicopter oder Fernkurse für Fernpiloten
Deutschland: 123-Drohnenkurse leitet Dich auf Provisionsbasis auf eine Deutsche Seite weiter. Die Liste aller Deutschen Anbieter findest Du auf LBA.de

Kursunterlagen für die A2 gibt es bei wolf@wolfden.ch
Auch kannst Du mal einen Blick in die Fragendatenbank EASA werfen, ich habe auf meinem Youtube-Kanal einige Probetests erklärt:
grafik|240x180Fernkurse A20

Und einen ganzen Thread zum Thema findest Du hier im Forum

Hoffe, das hilft Dir
Wolf

Wenn z.B. das deutsche LBA bis heute lediglich acht offizielle Kursanbieter (Prüfstellen) für das A2-Zertifikat anerkennt, dann gehe ich allein schon deshalb davon aus, dass es sich bei keinem dieser ausländischen Anbieter um eine „Prüfungsschnellbleiche“ handelt. Auch beim direkten Vergleich der Websites erschliesst sich für mich nicht ganz, weshalb die Ausbildungsqualität besser oder schlechter als bei CH-Anbietern oder Vereinsmitgliedern sein soll. Ich zwar sehe Unterschiede in Preis und Ablauf, Präsenz- vs. Onlinekurs und -prüfung, aber nicht im eigentlichen Ausbildungsinhalt.

Klar, jeder kann seine Meinung dazu haben. Ich habe die DUE des SVZD und die A2. Wenn ich die Kommentare in den diversen Chatgruppen der Anbieter in DE lese, und aus eigener Erfahrung sagen kann, ist die A2 nur eine Sache von Auswendiglernen. „Aussagen wie z.B. wenn du die Testfragen beherrschst, erreichst du locker die geforderten Prozente“ Ich habe mir, als Verantwortlicher für die Ausbildung der Piloten des Vereins Rehkitzrettung Schweiz, die Unterlagen von Copteruni und Kopter Profi gekauft.
Ebenfalls auch den Skript von Wolf. Da sind Welten dazwischen. Aber jeder wie er will

Wir haben bereits darüber am Telefon geredet. Ich weiss, dass du dich mit der DUE abgeben hast. Keiner muss die DUE machen. Meiner Meinung nach hat die DUE sehr viel mit Drohnefliegerei zu tun. Ich glaube nicht, dass du Leute welche die DUE dann tatsächlich auch absolvieren konnten, finden wirst, welche diese Meinung unterstützen. ( bezogen auf, hat nicht viel mit Drohnenfliegen zu tun ). Meine Meinung der Schnellbleiche habe ich mir, aus Erfahrung, sehr wohl bilden können. Immerhin bestehen fast 95% die Prüfung beim ersten Mal. Wenn du es als Lästern bezeichnest ist es deine Sache. Ich habe mir die Unterlagen von Copteruni und Kopterprofi organisiert und bilde mir ein, eine Meinung bilden zu können. Immerhin ist es gut, dass sich nun jeder, oder fast jeder, mit der Materie auseinander setzen muss. Betreffend Schlauheit kannst du mich gerne kontaktieren. Du hast ja meine Tel. Nummer

Ok, solche Kommentare in den Chatgruppen sagen für mich mehr über die Teilnehmer als über den Anbieter aus. Das war schon an der Uni so – auch mit den besten Dozenten und dem ausführlichsten Stoff gab es einfach die paar Unverbesserlichen, die in den Vorlesungen auf Durchzug geschaltet und sich stattdessen ausschliesslich auf das Abarbeiten von Prüfungskopien aus den Vorjahren konzentriert haben. Dass vorgeblich praktisch jeder die A2-Prüfung auf Anhieb besteht, zeigt für mich dann auch eher Mängel beim Prüfungsdesign auf, und die sind (dank sicherlich bestehenden detaillierten Vorgaben und Normierung seitens der Behörden) wohl ebenfalls eher nicht in erster Linie bei den Anbietern – ob CH oder Ausland – sondern bei den Behörden zu suchen, welche den Prüfungsinhalt vorgeben.

Ich glaube aber sofort, dass es Unterschiede zwischen den dt. Anbietern (die sich als kommerzielle Unternehmer wohl zielgerichtet auf das Hauptinteresse der Mehrheit ihrer Kunden ausrichten, nämlich die Prüfung auf dem Weg des geringsten Widerstands zu bestehen) und jemandem wie Wolf gibt (den ich selber nicht kenne, dessen Präsentation und Rückmeldungen von anderen hier im Forum mir aber den Eindruck geben, dass da jemand nicht nur mit Geschäftssinn, sondern auch mit Herzblut dabei ist und dessen Preis/Leistungsverhältnis offenbar deutlich über den anderen zu liegen scheint). Allerdings habe ich z.B. seine aktuelle A2-Kursankündigung im Forum so interpretiert, dass sie als Videokonferenz in der Gruppe zu gemeinsam festgelegten Terminen stattfindet. Dies ist für mich (unregelmässige Arbeitszeiten, teils Pikett) leider ein no-go, völlig unabhängig vom Kriterium „Ausbildungsqualität“. Da bin ich neben einem Online-Prüfungsmodell auf die Möglichkeit zu 100%-Selbststudium zwingend angewiesen, auch wenn ich dann als „Nerd“ eventuell verbleibenden Wissensbedarf nachträglich noch selber irgendwie auf anderen Wegen stopfen muss. Von daher – und um den Kreis zum Anfang der Diskussion wieder zu schliessen – bin ich als A2-Kursinteressent schon über ungefilterte Empfehlungen und Meinungen zu allen möglichen Anbietern froh, egal ob sie hier sind oder dort.