20min Drohnenbilder vom Openair St. Gallen


Wäre noch interessant zu wissen ob der Drohnenflug legal war.

In Anbetracht dessen, dass das Festivalgelände des OSAG innerhalb der 5km Zone des Heliports Gossaus ist, vermutlich nicht. Ich glaube kaum, dass der eine Bewilligung hatte.

Wenn er zb. mit eine Mavic Air geflogen ist war es BAZL mässig ok. Von oben in ein Festivalgende braucht noch das ok vom Organisator.

Ich bin auch schon in Gossau geflogen braucht halt das Ok der Rega.

Es braucht egal was für eine Drohne, eine Bewilligung.

Das habe ich mich auch gefragt. Auf der Website des Anbieters der Bilder chrispix.ch ist eine DJI Phantom zu sehen, wäre also garaniert Bewilligungspflichtig.

Hallo zusammen,
warum geht Ihr denn alle davon aus, dass er keine Bewilligung hatte?
Wir machen ab und an Flüge in der Sperr- oder Kontrollzone eines Flughafens und Flugplatzes.
Beispiele sind Sperrzone Kloten (Schluefweg), CTR Dübendorf, HeliBasis Untervaz (Swisshelikopter und REGA)

Der Aufwand eine solche Bewilligung zu erhalten ist m.E. minimal.
Noch nie wurde uns eine Bewilligung verwehrt, Kosten hatten wir auch noch keine.

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Geht doch nicht immer gleich davon aus, dass es illegal war. In der Zwischenzeit gibt es genügend Möglichkeiten über Personen legal zu fliegen - man kann darüber streiten ob das immer sinnvoll und vernünftig ist, am Ende liegt das Risiko und die Verantwortung beim Piloten (-> SERA).

Mit Flugplätzen kann man sehr oft und meist auch sehr rasch eine Übereinkunft treffen das läuft bisher aus meiner Sicht sehr gut (mit 1-2 Ausnahmen).

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Gemäss welchem Gesetz braucht es für eine Mavic Air eine Bewilligung, wenn <5km von einem Flugplatz oder über einer Menschenmenge? Wenn die Drohne leichter als 500g ist, braucht es diese nach meinem Verständnis nicht. Oder habe ich etwas verpasst?

Klar, der Pilot ist immer noch verantwortlich für Schäden an Dritte, die Privatsphäre muss garantiert sein und in Naturschutzgebieten darf man auch mit der Mavic Air nicht fliegen. Aber eine grundsätzliche Bewilligungspflicht gibt es nicht.

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Ich schliesse mich der Frage von Manu an.
748.941, Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien
schreibt in Art 17 Abs 2:
“Der Betrieb von Modelluftfahrzeugen mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 30 kg ist untersagt …”
Da würde ich doch schon auch meinen, unter 0.5kg gilt das nicht.
Das Thema wurde ja auch schon im Rahmen der Digitec-Werbung besprochen.
Die Stellungnahme des BAZL dazu findet sich hier

Da lese ich im Wesentlichen: nicht Fahrlässig, nicht vorsätzlich Riskant, keine Menschen oder Sachen gefährden.
Das ist ja auch alles Richtig. Ich interpretiere das so, dass unter 0.5kg auch in der Nähe von Flughäfen ohne Bewilligung geflogen werden kann. Man hat aber keinen Freibrief. Den Freibrief habe ich aber ohnehin nie und nirgends.

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Für Drohnen unter 500gr gilt die 24 Personen Limite so nicht.

Man darf grundsätzlich auch im 5km Radius um Flughäfen und Heliports fliegen.

Ich fliege sogar mit meiner Inspire und Phantom im 5km Radius. Man muss nur (am besten schriftlich und höflich) bei den zuständigen Flugplatzleitern nachfragen. Dann bekommt man schnell und kostenlos eine Vereinbarung. Es klappt am besten wenn man noch eine UNO oder DUE Lizenz vorweisen kann.

Z.B Flugplatz Wangen-Lachen. Die Auflage welche ich erhalten habe: Nicht näher als 1km an die Pistenachse und nicht höher als 100m AGL

Schänis: Nördlich vom Gasterholz und Maria Bildstein erlaubt (obwohl in der Verbotszone) und nicht höher als 60m AGL resp 600m AMSL

Bei Flügen über 60m AGL ist vorgängig die Flugplatzleitung telefonisch zu kontaktieren und es muss ein Flugfunkscanner mitgeführt werden, um den Flugfunk mithören zu können.

Bad Ragaz: Vorgängig Flug anmelden und auf das Go oder NoGo warten.

Ist gar nicht so schwierig mit den Bewilligungen der Flugplätze.

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Der Flug war legal.

Aber ziemlich verstörend was für Themen hier diskutiert werden…

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Jetzt mal ehrlich. Ich glaube all die Besoffenen da unten sind ein grösseres Problem als eine Drohne da oben. Zudem habe auch ich einige Aufnahmen des OASG im gesetzlichen Rahmen gemacht. Da ich in Abtwil Wohne war ich schon mehrfach mit der Rega in Kontakt und kenne den Stützpunktleiter. Von Seiten der Rega darf ich fliegen. Ich muss einfach steht’s rücksicht nehmen, sollte der Heli im Anflug sein. Aber ich denke das ist selbstverständlich.

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Hallo zusammen.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen aus welchem Grund immer davon ausgegangen wird das Flüge innerhalb der 5km Sperrzone nicht angemeldet sind!
Wir fliegen wirklich viel für Vermessungsaufgaben (auch innerhalb von Sperrzonen) … im voraus ehrlich schriftlich und freundlich anmelden dann sind diese Flüge in der Regel kein Problem und werden bewilligt!
Also lasst doch das ewige Schwarzpeter malen!

Mit freundlichen Grüssen Pascal Bonderer

Danke. Damit ist die Frage beantwortet.

Tut mir leid wenn mein Beitrag zu wenig durchdacht formuliert war, und falsch verstanden wurde. Ich werde solche Beiträge in Zukunft unterlassen

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weshalb wäre es interessant zu wissen, ob der Flug legal war? Wem nützt es? Zum Glück haben wir die Drohnenpolizei…

Versuch einer Antwort:

Es gibt Drohnisten die sich um Bewilligungen von speziellen Flügen bemühen und keine bekommen. Oder sie finden den richtigen Ansprechpartner nicht. Deshalb verzichten sie auf den angedachten Flug. Z.B. auch bei Schwingfesten oder anderen Sportanlässen.

Wenn dann Videos von genau solchen Flügen gezeigt werden, macht sich der Eine oder Andere Drohnist sicher Gedanken darüber, wie ist der andere Drohnist zur Bewilligung gekommen? Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb hie und da mal eine solche Frage im Forum gestellt wird.
Zudem kann es auch sein, dass die Frage einfach nur gestellt wird, weil der Fragende nächstes Jahr auch fliegen will und nicht weiss, wie er vorgehen muss…

Es geht ja nicht darum über den Flug selbst zu diskutieren oder gar zu urteilen. Niemand kann über etwas urteilen, von dem er direkt keine Informationen hat - und selbst dann eigentlich nicht.
Der Verband SVZD selbst distanziert sich ganz klar von jeglichen Beurteilungen und Urteilen.
Ob etwas Rechtens ist oder nicht ist ausschliesslich Sache der entsprechenden Organe, welche dazu beauftragt sind dies zu überwachen und wo nötig zu ahnden.

Vielleicht hat ja noch jemand anderer eine Idee, weshalb solche Fragen gestellt werden…

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Den Grund für diese Frage hat @maagisch wunderbar auf den Punkt gebracht - Dankeschön dafür - ich hätte es nicht besser formulieren können:

Ich sehe praktisch täglich Bilder und Videos auf Instagram, Youtube, Facebook, und eben auch in den Medien von meiner Meinung nach “verbotenen” Orten. Also welche auf der BAZL Karte in einer Flugverbotszone oder in einem Naturschutzgebiet sind, von einem Ort wo ich weiss dass es Bewilligung braucht (z.B. Luzern, Vierwaldstädtersee), von Menschenansammlungen, usw. Oder wenn z.B. jemand Bilder/Videos postet und sinngemäss dazu schreibt: so sieht meine Mavic Pro in 500m Höhe die Welt. Aber auch Bilder von Städten und Gegenden im Ausland wie z.B. von Dubai wo es grundsätzlich verboten sein soll zu fliegen, sobald eine Kamera an der Drohne ist, und Bewilligungen für Kameraflüge angeblich so gut wie nie ausgestellt werden.

Bei all den Punkten frage ich mich dann: wie ist das legal möglich? Vielleicht gibt’s ja eine legale Möglichkeit von der ich noch nichts gewusst habe? Und ich denke dass hier beim SVZD die richtigen Leute sind, welche, die rechtlich versiert sind, und solche Fragen beantworten können.

Jedenfalls gab es einige interessante Antworten, u.a. habe ich nicht gewusst dass man den Organisator bei so einem Grossanlass fragen muss für so einen Flug. Also schon wieder was gelernt. Und ja, es ist gut zu wissen, wann man wen wofür fragen muss, falls es Bewilligungen oder Erlaubnisse braucht. Und überhaupt zu wissen, wann und wo es Bewilligungen braucht.

Wie ich weiter oben geschrieben habe, sorry, tut mir leid wenn das falsch rübergekommen ist. Ich hab den Beitrag frei von der Leber weg verfasst, und nicht daran gedacht, dass das ev. jemandem in den falschen Hals gelangen könnte.

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Vielleicht hilft diese Antwort auf eine Rückfrage beim Nachvollziehen. Ein paar Stunden später wurde der Kommentar gelöscht, die darin rückfragenden User geblockt.
Scheint also doch ein gewisses Unrechtsbewusstsein da zu sein, nur eben auch ein Unwille, damit konfrontiert werden zu wollen…

Auch ein gutes Beispiel: https://www.instagram.com/p/BzVSoqJoIPw/

Also rein nach Vorschrift ist es (noch) nicht verboten, solange die Drohne nicht mehr als 500g wiegt. Ich kann aber verstehen, dass es allgemein nicht von Vorteil ist, solche Bilder zu Posten. Es gibt so nur Nachahmer die wohlmöglich die Regelung nicht kennen oder beachten.

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Das habe ich auch schon erlebt, obwohl ich eine Bewilligung hatte, wurde ich angemacht, was mir einfällt, in dieser Verbotenen Zone zu fliegen. Ich habe keinen Kommentar abgegeben, sondern lediglich die Bewilligung gepostet. Danach war Ruhe im Stall.